Donnerstag, 8. Mai 2008

Nachts um 01:11 schnell noch was ins Blog schreiben

Als ich heute von der Arbeit zurück gekommen bin, hab ich einen alten Bekannten getroffen. Der war gerade auf Weg zum Tatort eines Mordes, der ein paar Stunden vorher verübt worden war - in der Strasse seiner Freundin, auf meinem alltäglichen Weg zur Arbeit. Ich wollte natürlich auch einen Blick auf das Geschehen werfen und ging mit (war ja auch kein grosser Umweg, da es auf dem Weg lag). Da der Mord schon etwas länger her war, gab es nicht viel zu sehen. Das beeindruckendste war eigentlich die Menschenmenge, die sich dort versammelt hatte um zu gucken, obwohl es eigentlich nicht viel zu sehen gab. Keine Leiche, keine Blutlache, ein paar weinende entfernte Verwandte oder Nachbarn. Vielleicht einfach nur sentimentale Schaulustige. Und die Jungs von der Spurensicherung, die im Haus des Opfers dessen Mutter befragten (eine Frau erzählte mir, dass sie den Mord miterlebt habe und den Täter kenne).
Als ich mich - etwas enttäuscht - vom Tatort entfernte, ging mir durch den Kopf, wie kaltblütig ich mit der Situation umgegangen war. Hätte ich bestürzt sein müssen? Angst haben müssen? Immerhin war vor zwei Stunden circa 600m Luftlinie von mir jemand erschossen worden. Aber auf der anderen Seite geht das Leben auch weiter, ich kenne weder Täter noch Opfer. Ich habe lediglich eine Schlagzeile aus der Nähe gesehen. Ich weiss nicht, wie ich hätte reagieren sollen. Wahrscheinlich gibt es kein Patentrezept.

Dieser Mord war übrigens der zweite innerhalb eines Monats den ich knapp verpasst habe. Der andere war noch etwas knapper, und ist vier Strassen von meiner verübt worden. Ein Barbesitzer hatte sich mit irgendwem gestritten, es kam zu Handgreiflichkeiten und am nächsten Tag musste er um zwei Uhr nachmittags auf offener Strasse die Konsequenzen tragen: Zwei Kugeln in den Kopf.
Ich kam ungefähr eine halbe Stunde nachdem die Sache passiert war an (war gerade auf dem Weg zum Theaterkurs). Die Stelle war voller Menschen; alle bestürzt, aufgeregt und ein Bisschen tratschsüchtig (mich eingeschlossen). Die Leiche war gerade abgeholt worden und in der Bordsteinrinne gab es noch eine überraschend grosse Blutlache zu sehen, zusammen mit anderem, nicht identifizierbarem Material - mein erster Gedanke war Gehirn, aber im Nachhinein halte ich Stoff für wahrscheinlicher. Es roch wie in einer Fleischerei. Für mich eine ziemlich banale, aber irgendwie erschreckende Vorstellung. In der Nähe der Blutlache standen die Augenzeugen, die den Zuspätgekommenen alles bericheten.

Insgesamt ist hier alles beim Alten. Ich habe nur noch sechs oder sieben Wochen hier in Petrolina und halte das für viel zu wenig. Habe zugegebenermassen schon viel zu lange nichts mehr geschrieben, aber wer weiss, vielleicht halte ich es ja jetzt bis zum Ende nochmal durch.

Dienstag, 18. März 2008

Haut die Bullen platt wie Stullen

Im Vergleich zu den meisten anderen Freiwilligen kann ich mich wohl wirklich glücklich schätzen was die Reichhaltigkeit meiner Brasilienerfahrung angeht. Zu all den grossartigen Sachen, die ich hier schon gesehen und erlebt habe ist am vergangenen Freitag eine weitere gekommen: Von der Polícia Federal (dem brasilianischen FBI) festgehalten zu werden und eine Geldstrafe auferlegt zu bekommen.

Das Spektakel begann eigentlich ganz harmlos:

AKT I

16:36, Projekt Vida Nova, Bairro José e Maria, Petrolina
Gaspar erschöpft auf einer Bank, um ihn herum laut durcheinander schreiende, spielende Kinder. Sein Mobiltelefon klingelt.

Sekretärin des Bischofs: Hallo Gaspar, alles klar? Du, die Polizei ist hier und möchte mit dir sprechen, könntest Du kurz rüber kommen?

Gaspar: Hi Claudia! Im Moment ist es nicht so gut, ich arbeite gerade. Aber ich weiss schon Bescheid, Lukas hat mich informiert: Wir müssen nur unsere aktuelle Adresse angeben. Lass mich doch einfach kurz mit dem Polizisten sprechen, dann kläre ich das.

Polizist: Boa tarde. Senhor Gaspar, wir haben hier eine kleine Irregularität in den Akten, die müssten wir einmal abgleichen. Könnten sie und ihr Kollege, Lukas, morgen früh zur Delegacia kommen und ihre Pässe mitbringen? Es sollte eigentlich ganz schnell gehen.

Gaspar: (beiseite) Morgen früh? Mist, das ist genau nach der Show von Aviões do Forró! (zum Polizisten) Selbstverständlich, das ist gar kein Problem, Herr Polizist. Morgen früh sind wir da.


Akt 2 erzähle ich jetzt in Prosa, das ist einfacher.
Morgens gegen neun Uhr, nach ca. 4 Stunden Schlaf, wache ich auf. Ziehe mich an, erledige einige Sachen, treffe mich wie verabredet um elf Uhr mit Lukas am Boot, setze nach Juazeiro über und suche dort ein Mototaxi das mich zur Delegacia bringt. Ob sie dort warten und uns danach wieder mit zur Orla nehmen können, es ginge ganz schnell. Nur einmal den Pass zeigen und die neue Adresse angeben. Gar kein Problem, sagt der Mototaxista.

Ich kann nicht in die Delegacia, weil ich mir kurze Hosen angezogen habe. Es kann ja auch niemand verlangen, dass ich mich nach vier Stunden Schlaf an so ein Detail erinnere. Lukas, der zum Glück bis auf wenige Ausnahmen immer lange Hosen an hat, betritt also alleine Gebäude, um die Angelegenheit zu klären.

Ich warte. Eine halbe Stunde. Dann kommt Lukas raus, mit den grossen Augen und dem unruhigen Blick, den man bekommt wenn man gerade eine fünftstündige Klausur abgegeben hat, die nicht so gut lief, oder generell wenn man unter mehr Stress gestanden hat als man sollte.
"Caspar, wir sind am A****. Die sagen, wir sind illegal Eingewandert und wollen, dass wir R$ 1000 (EUR 400) Strafe zahlen." Na grossartig, das lief ja überhaupt nicht wie wir uns das vorgestellt hatten. Lukas geht wieder rein und nimmt schonmal meinen Pass mit, damit die Beamten die Anklageschrift vorbereiten können. Ich warte draussen, und rufe alle möglichen Personen an, die uns vielleicht helfen könnten.

Dann habe ich keine Lust mehr zu warten. Wer weiss, was Lukas den Polizisten erzählt in seinem Zustand. Ich verlasse kurz das Polizeigelände, klingele bei einem Nachbarn, erkläre meine Situation ("Das ist nämlich so, ich bin illegal im Land und muss 1000 R$ Strafe zahlen, sonst komme ich ins Gefängnis oder werde deportiert.") und frage ob er mir vielleicht kurz eine lange Hose leihen könnte. Selbstverständlich, wenn du sie klaust weiss die Polizei ja, nach wem sie suchen muss. Ahh, haha, sehr witzig, danke für die Hose. Und ab gehts in die Delegacia.

Dort ist Lukas in einem kleinen Büro, zusammen mit zwei Brasilianern die gerade versuchen, ihn davon zu überzeugen, dass er ein Dokument unterschreibt, das besagt, dass wir die Strafe anerkennen und innerhalb von fünf Tagen unsere Verteidigungsschrift einreichen. Wir erkennen die Strafe aber nicht an, weil wir versucht haben, uns zu registrieren, was leider anscheinend nicht wie gewünscht funktioniert hat (andere Geschichte). Wir diskutieren zwei Stunden, ob wir das Dokument jetzt unterschreiben müssen oder nicht. Lukas ruft seinen Bruder in Deutschland an, und unsere Organisation dort. Ich rufe Ericke und den Bischof an. Alle sagen, wir sollen um Himmels Willen nichts unterschreiben. Am Ende suchen sich die Beamten dann zwei Zeugen und unterschreiben das Dokument ohne uns, dank der Zeugen aber mit der gleichen Wirkung als hätten wir unterschrieben.

Wir verlassen das Gebäude, fahren zurück nach Petrolina. Erschöpft und niedergeschlagen. Keiner von uns hat viel Lust, zu reden. Nachdem wir die Geschichte dem Bischof erzählt haben, sagt uns dieser, er könne nicht viel machen. Würde aber versuchen irgendwo in der Diözese einen Anwalt aufzutreiben, der sich die Sache mal anguckt. Die Organisation in Deutschland sagt, wir hätten uns halt richtig registrieren müssen. Keiner scheint uns grossartig helfen zu können, und wir befürchten das Schlimmste. Niedergeschlagen trennen wir uns, gehen nach Hause. Mit dem Gefühl als sei man so arm dran, dass sich irgendwer um einen kümmern müsste. Mama, Papa, irgendwer. Aber es gibt niemanden, der sich verantwortlich fühlt und niemanden der viel machen könnte. Wir stecken ganz schön tief drin.


Mittlerweile sieht die ganze Situation weniger dramatisch aus. Wir haben uns einen Anwalt organisiert der mit uns kostenlos das Verteidigungsschreiben aufgesetzt hat. Er kann zwar nichts garantieren aber schätzt unsere Chancen optimistisch ein. Wenn alles gut geht, sind wir nächste Woche aus der Sache heraus.

Mittwoch, 12. März 2008

Hitler, böse Geister und Finanzprüfer

Gestern abend bin ich von Victor, einem neuen Freund, den ich Freitag auf einer Erstsemesterparty kennengelernt habe, zum Pizzaessen mitgenommen worden. Die Pizzaria war ausgesprochen schick und das Essen war lecker. Wir waren sicherlich nicht zufällig ausgerechnet dort zu Gast, da Victor aus sozio-ökonomischer Sicht wohl eher im obersten Fünftel anzuordnen ist. Anwesend waren ausser uns noch ein mit Victor befreundetes Pärchen (er Fotograf, sie angehende Agrar-Ökonomin) und ein Kumpel des Pärchens (Finanzprüfung) der seinem Alkoholpegel nach zu urteilen schon vorher unterwegs gewesen war.
In Anbetracht des Lokals sowie der anwesenden Personen und ihres Gemütszustandes war der Verlauf des Abends relativ klar vorgezeichnet: Entspanntes Essen und ungezwungene aber kultivierte Tischkonversation. Nachdem man sich darüber ausgetauscht hatte, dass irgendjemand, den ich nicht kannte zusammen mit seinem Vater irgendjemand anderen, den ich auch nicht kannte, verklagen wollte, weil letzterer im Einkaufszentrum (wo die Schickeria hingeht, wenn ihr langweilig ist) auf ersteren gezeigt hatte, woraufhin ersterer sich bedroht fühlte, lenkte Victor das Gespräch freundlicherweise zu mir vertrauteren Themen: “Sag mal, Gaspar, ist es bei euch in Deutschland eigentlich verboten, über Hitler zu reden?” Gefundenes Fressen für den Finanzprüfer, der vorher schon allen fünfmal mit verschiedenen Worten erklärt hatte, dass er ja generell ohne seien Anwalt gar nichts sagen würde. “Hitler?! Also ich glaube ja, – tschuldigung Gaspar, meine Meinung – dass Hitler ohne die Unterstützung des deutschen Volkes nie an die Macht gekommen wäre. Also, ich finde schon, – nimms mir bitte nicht übel – dass eigentlich das gesamte deutsche Volk für den zweiten Weltkrieg und die Ermordung der Juden verantwortlich zu machen ist.” Das sei ja eine interessante Sichtweise, sagte ich (mir viel das Wort für abwegig nicht ein); in der Schule in Deutschland befasse man sich sehr intensiv mit dem Thema und dort werde eher der folgende Standpunkt vertreten (und dann erläuterte ich den an deutschen Schulen vertretenen Standpunkt [Dolchstosslegende, Mitläufertum, etc.]). Die deutsche These war dem Finanzprüfer nicht griffig genug. Zu viele Faktoren, keine klaren Schuldzuweisungen nach dem Schwarz-Weiss-Prinzip. Naja, tat er meine Antwort ab, du bist ja auch eigentlich viel zu jung um über sowas zu reden (Er selber ist vielleicht 27). Und wechselte das Thema. Von Hitler ging es ohne grosse Zwischenfälle weiter zu Lampião, je nach dem wen man fragt entweder Lokalheld oder Lokalschurke des Nordostens, danach zu von Psychopaten verübten Gewaltverbrechen, danach zu Geisteskranken an sich.
Zum Thema Geisteskranke hatte ich auch eine interessante Geschichte zu erzählen. Die biologische Schwester der adoptierten Schwester eines der deutschen Freiwilligen vom Fid-Seminar in Salvador hat nämlich eine Multiple-Persönlichkeits-Störung entwickelt, von der mir der Freiwillige erzählt hatte. Gleichzeitig eine ziemlich interessante und ziemlich schockierende Sache. In einem Satz: Die ärmste glaubte auf einmal, eine andere Person zu sein (klar eigentlich), und zwar sie selbst als sie elf war. Was dann auch hiess, dass sie auf dem Erkenntnisstand der Elfjährigen war (1986), ergo nicht wusste, dass Deutschland wiedervereinigt war oder wer Osama Bin Laden ist. Diese Geschichte erzählte ich also und schloss mit einem Kommentar in die Richtung “und das Schlimmste ist, dass die Krankheit bis heute fast unerforscht ist”. Beeindruktes Schweigen. Dann der fachmännische Kommentar des – wie könnte es anders sein – Finanzprüfers: “Das ist ja krass. Aber ganz klar keine psychologische Störung. Ist doch offensichtlich, dass die ärmste von bösen Geistern besessen ist”. Ich wollte gerade höflich lachen, als mir das ernste Nicken der anderen auffiel. “Stimmt, ich habe da auch mal so eine Geschichte gehört…”. Und so lautschte ich weiteren Geistergeschichten und dachte still mir still, dass dumme Ideen auch im dritten Reich nicht vor Leuten mit Universitätsausbildung halt gemacht haben.
Den Geisterglauben hatte ich schon vorher bei weniger gebildeten Leuten kennengelernt. Vor allem dank Institutionen wie der Universalkriche ist er in diesen Kreisen sogar relativ gewöhnlich. Das Phänomen wurde von einer Brasilianerin mal missbilligend “übertriebene säkularisierung der Europäer” genannt. Da regte sie sich gerade darüber auf, dass in der Schule doch tatsächlich “diese Theorie mit den Affen” gelehrt wird.

Freitag, 29. Februar 2008

Kind sein im Projekt Vida Nova

Nachdem ich heute meine zweite Arbeitswoche beendet habe, kann ich mit vollstem Vertrauen behaupten, meine neue Stelle um Längen besser zu finden als meine alte. Die Arbeit mit den Kindern ist sehr viel befriedigender - wahrscheinlich, weil es einfacher ist einen Sinn darin zu erkennen. Ich lerne hier im Projekt eigentlich wenig über Brasilien und seine Leute im Speziellen, dafür aber umso mehr über Kinder im Allgemeinen. Und, wie immer, wenn man sich in einer neuen Situation befindet, ein Bisschen über mich selbst. Zum Beispiel wie leicht es ist, die Geduld zu verlieren, trotz besseren Wissens. Oder wie schwer es ist, Kinder zu Ruhe und Frieden zu bringen, trotz guten Willens.

Eine kurze Übersicht über die Struktur des Projekts: Vida Nova wurde vor rund zehn Jahren von Karmeliterinnen (einem Schwesternorden) gegründet. Es sollte den Kindern der Gemeinde und des Bairros (José e Maria) ein bisschen Liebe, einen geregelten Tagesablauf und eine Aternative zum Auf-der-Strasse-Herumlungern bieten – Dinge, die sie in ihren Familien nur selten vorfanden. Anfangs wurden ca. 40 Kinder in einem gestifteten Haus beherbergt, unter Bedingungen, die zwar nicht gut, aber hinreichend waren. Vor etwas mehr als einem Jahr ist das Projekt auf das Gelände des Karmeliterordens gezogen, nachdem dort massiv angebaut wurde. Jetzt können bis zu 100 Kinder angemessen versorgt werden.
Die Versorgung sieht folgendermassen aus: Nach oder vor der Schule (in Brasilien gibt es vor- und nachmittags je eine Unterrichtswelle) kommen die Kinder zwischen 5 und 14 ins Projekt. Dort werden sie betreut, beköstigt und können an verschiedenen Angeboten wie Forró-, Capoeira- oder Schachunterricht teilnehmen (letzteren bietet meine Wenigkeit an). Eine der Schwestern sagt immer, sie haben hier die Chance Kinder zu sein, was ich sehr treffend finde.

Zum Stichwort “Kind sein” übrigens noch eine faszinierende Beobachtung. Wenn ich mit den Kindern spiele, werde ich selbst in gewisser Weise wieder zum Kind. Egal, ob beim Fussballspielen, beim Pferdekutschespielen oder beim Luftballonzuschlagen; auf einmal machen all diese Sachen wieder viel mehr Spass, als ich erwartet hätte. Es ist, als erinnere sich mein Unterbewusstsein daran, wie ich selbst vor elf oder zwölf Jahren gespielt habe. Alles ist irgendwie aufregend; alle Alltagsprobleme sind wie weggeblasen. Und ich bin nicht der einzige, dem es so geht: Heute waren die neuen Psychologiestudenten im Projekt, als Teil eines Scherzes der älteren Studierenden für die Frischlinge. Alle waren als Clowns verkleidet und hatten Luftballons, Schminke und ähnliches Handwerkszeug mitgebracht um den Kindern den Tag zu versüssen. Was ihnen auch gelungen ist. Neben den glücklichen Kinderaugen, die man überall sah während die Kleinen mit den Clowns/Studenten Reise nach Jerusalem spielten, sich schminken liessen, Fussball spielten, sich herumtragen liessen und für Fotos posierten (für die Kinder immer eine besondere Faszination weil ihre Familien kein Geld für Fotoaparate haben) ist mir aber vor allem ein Bild in Erinnerung geblieben: Das einer Studentin, die – obwohl schon längst kein Kind mehr in der Nähe ist – alleine einen Luftballon in die Luft pritscht; immer und immer wieder, alles um sich herum vergessend, vollkommen in ihr Spiel vertieft. Mit einem versonnen Lächeln und glücklichen Kinderaugen.